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Wäsche richtig trocknen: Tipps für Trockner, Leine und Wäscheständer

Trockner oder Lufttrocknen? Erfahre, wie du deine Wäsche am besten trocknest – schonend, schnell und ohne Knitterfalten.

5 Min. Lesezeit

Nach dem Waschen kommt das Trocknen – und auch hier kann man einiges richtig oder falsch machen. Ob Trockner, Wäscheleine oder Ständer: Mit den richtigen Tipps wird deine Wäsche schnell trocken und bleibt lange schön.

Trockner vs. Lufttrocknen: Was ist besser?

Trockner:

  • Schnell und bequem
  • Handtücher werden flauschiger
  • Hoher Stromverbrauch
  • Manche Stoffe leiden

Lufttrocknen:

  • Kostenlos und umweltfreundlich
  • Schonender für die Kleidung
  • Dauert länger
  • Weniger Knitterfalten bei manchen Stoffen

Richtig im Trockner trocknen

Diese Wäsche darf in den Trockner:

  • Baumwolle (robust)
  • Handtücher und Bettwäsche
  • Jeans (niedrige Temperatur)
  • Polyester (niedrige Temperatur)

Das gehört NICHT in den Trockner:

  • Wolle und Seide
  • Elasthan/Spandex
  • Sportkleidung mit Membranen
  • BHs und empfindliche Unterwäsche
  • Kleidung mit Aufdrucken/Prints

Trockner-Tipps:

  • Nicht überfüllen (Wäsche braucht Platz zum Bewegen)
  • Ähnliche Stoffe zusammen trocknen
  • Trocknerbälle verwenden (verkürzt Trockenzeit)
  • Flusensieb nach jedem Durchgang reinigen
  • Bei empfindlicher Wäsche: Schonprogramm

Wäsche auf der Leine trocknen

Die klassische Wäscheleine ist ideal für:

  • Hemden und Blusen
  • Empfindliche Stoffe
  • Alle Wäsche im Sommer

So machst du es richtig:

  • Wäsche gut ausschütteln vor dem Aufhängen
  • Hemden und Blusen auf Bügel hängen
  • T-Shirts an den Schultern aufhängen (nicht in der Mitte!)
  • Hosen am Bund aufhängen
  • Socken paarweise zusammen aufhängen

Wichtig im Winter: Bei Minusgraden kann Wäsche trotzdem draußen trocknen (Sublimation). Aber: Nicht bei Regen oder Nebel!

Wäsche auf dem Wäscheständer

Der Wäscheständer in der Wohnung ist im Winter oft die einzige Option.

Tipps für schnelleres Trocknen:

  • Ständer in gut belüfteten Raum stellen
  • Heizung nicht direkt daneben (trocknet ungleichmäßig)
  • Wäsche locker aufhängen
  • Regelmäßig lüften (Fenster kippen)
  • Ventilator kann helfen

Achtung Schimmelgefahr! Beim Trocknen in der Wohnung entsteht viel Feuchtigkeit. Deshalb:

  • Mindestens 2-3 Mal täglich stoßlüften
  • Nicht in ungeheizten Räumen trocknen
  • Bei Anzeichen von Schimmel: Luftentfeuchter anschaffen

Spezielle Trocknungsmethoden

Liegend trocknen (für Strickwaren): Wolle und Strickpullover gehören flach auf ein Handtuch gelegt. Aufhängen würde sie ausleien!

Im Handtuch einrollen (Wolle, Seide):

  1. Kleidungsstück flach auf Handtuch legen
  2. Aufrollen und leicht drücken
  3. Wasser wird aufgesaugt
  4. Flach zum Trocknen auslegen

Aufhängen auf Bügel: Ideal für Hemden, Blusen, Jacken. Spart das spätere Bügeln!

Knitterfalten vermeiden

Beim Trockner:

  • Wäsche sofort nach Programmende herausnehmen
  • Nicht überfüllen
  • Anti-Knitter-Programm nutzen

Beim Lufttrocknen:

  • Wäsche gut ausschütteln
  • Glatt aufhängen
  • Schwere Stellen (Säume) leicht ziehen

Wie lange braucht Wäsche zum Trocknen?

MethodeDauerAm besten für
Trockner1-2 Std.Handtücher, Bettwäsche
Draußen (Sommer)2-4 Std.Alles
Draußen (Winter)4-8 Std.Robuste Stoffe
Wäscheständer (innen)8-24 Std.Alles

Kurz zusammengefasst

Die beste Trocknungsmethode hängt von deiner Wäsche und den Umständen ab. Im Sommer ist die Wäscheleine unschlagbar. Im Winter kann der Trockner praktisch sein – aber achte auf die Pflegesymbole!